Echo of Now

MARC CAIN inszeniert Fashion als Resonanz der Gegenwart

Berlin Fashion Week Herbst/Winter 2026

Berlin Fashion Week, Marc Cain, Echo of Now – mit dieser eindrucksvollen Fashion Show setzte Marc Cain ein starkes Statement. Im historischen Großen Sendesaal des Berliner Funkhauses verschmolzen Mode, Musik und Raum zu einer Inszenierung, die weit über den klassischen Runway hinausging.

Marc Cain Fashion Show „Echo of Now“ auf der Berlin Fashion Week

Der Große Sendesaal des Berliner Funkhauses, bekannt für seine außergewöhnliche Akustik, wurde zur Bühne eines multisensorischen Modeerlebnisses. Ein über 70 Meter langer Catwalk durchzog den Raum, flankiert von leuchtenden LED-Stäben, die wie ein visueller Equalizer wirkten. Bereits hier wurde klar: Diese Show verstand sich als Dialog zwischen Gegenwart, Bewegung und Stil.

Mode, Musik und Atmosphäre als Gesamtkonzept

Die Show eröffnete mit einer Live-Performance des Klassikers „Feeling Good“, interpretiert von einer Sängerin mit weiblicher Band. Musik blieb während der gesamten Präsentation ein tragendes Element und verlieh den Looks emotionale Tiefe. Die Inszenierung machte deutlich, dass Mode bei Marc Cain nicht isoliert gedacht wird, sondern als Erlebnis im Hier und Jetzt.

Die Kollektion Herbst/Winter 2026: Farben, Materialien, Statements

Die Herbst/Winter 2026 Kollektion startete in hellen Nuancen. Im Fokus stand Cloud Dancer, die Pantone-Farbe des Jahres, kombiniert mit soften Stricklooks und markanten Ozelotmustern. Mit fortschreitender Show intensivierte sich die Farbpalette: Grau in Kombination mit zartem Rosa, Orange trifft auf Aubergine und Pink neben Limonello und Grasgrün.

Dieses selbstbewusste Spiel mit Farbe und Kontrast folgt klar dem Prinzip des Dopamin Dressing – Mode als emotionaler Verstärker.

Fake Fur, Seventies-Vibes und modernes Tailoring

Kuscheliger Fake Fur in kräftigen Farben wie Orange und Pink brachte einen deutlichen Seventies-Vibe auf den Runway. Leder- und Veloursleder-Pieces sorgten für urbane Coolness. Animal Prints – Leo und Gepard – erschienen neu interpretiert, teils als Fake-Ponyfell, teils grafisch reduziert in Schwarz-Weiß.

Paisley-Motive, maskulines Tailoring mit starken Schultern und feminine Details wie Broschen und Schluppen schufen einen spannenden Stilkontrast. Accessoires spielten eine zentrale Rolle: Pillbox-Hüte im Jackie-O-Stil, Handschuhe, Tücher, Sonnenbrillen und doppelt getragene Taschen unterstrichen das Konzept des bewussten Overaccessorizing.

Finale mit Glamour und Haltung

Zum Finale verdichtete sich die Inszenierung zu eleganten Glam-Looks, die den Spannungsbogen der Show ruhig und kraftvoll schlossen. Die Kollektion bewies einmal mehr, dass Marc Cain mühelos zwischen Old-Money-Ästhetik, moderner Lässigkeit und zeitgemäßem Glamour navigiert.

Prominente Gäste und internationale Präsenz

Unter den Gästen der Marc Cain Fashion Show auf der Berlin Fashion Week befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Mode, Film und Medien, darunter Jerry Hall, Elizabeth Jagger, Kelly Rutherford, Sylvie Meis, Bettina Zimmermann, Anja Kling, Gala González und Kim Feenstra. Die hohe internationale Präsenz unterstrich die Relevanz der Show weit über Deutschland hinaus.

Echo of Now – Mode, die nachhallt

Creative Director Marinela Oglan brachte die Essenz der Show auf den Punkt: „Mit Echo of Now wollten wir den Moment fühlbar machen – die Energie von Musik, Bewegung und Mode in Einklang bringen und Designs schaffen, die emotional berühren und nachwirken“.

Credit: courtesy Marc Cain

RUNWAY LOOKS
FASHION SHOW

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